Was macht eigentlich… Bernd Karbacher?
Haben Sie noch Kontakt zu anderen ehemaligen Tenniskollegen?
Zu Patrik Kühnen und Charly Steeb, die sehe ich relativ häufg.
Und Michael Stich?
Den habe ich seit Jahren nicht gesehen. Ich weiß nicht, ob er sich aus Hamburg nicht heraustraut (lacht)? Allerdings muss ich gestehen, dass ich nach meiner Karriere nie den Rothenbaum besucht habe – obwohl ich als Profi dort immer gerne spielte.
1993 gehörten Sie zum siegreichen deutschen Davis Cup-Team. Woran erinnern Sie sich?
Ich war beim Finale gegen Australien als Ersatzmann dabei. Das war unglaublich. Zu dieser Zeit spielte Michael Stich Tennis von einem anderen Stern – und Goellner auch. Überhaupt nominiert zu sein, war für mich eine Ehre.
Hat es Sie gestört, stets im Schatten von Becker, Stich und Co. zu stehen?
Nein, das war ja zwangsläufig so. Und, wie Boris nirgendwo in Ruhe gelassen zu werden, das hätte ich nicht ertragen.
Ihre typische Prinz-Eisenherz-Frisur tragen Sie heute immer noch?
Nicht ganz, ich habe sie etwas verändert.